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Weinküferei

 

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W e i n k ü f e r e i

Wenn ein Küfer in einem Winzerdorf ansässig war, hat er nicht nur Holzfässer repariert und hergestellt, sondern auch für die Winzer und Gaststätten im Dorf den Wein ausgebaut.

Die einzigen Gerätschaften welche die Winzer besaßen waren Traubenmühle und Trotte. Die Küfer hatten Schläuche, Weinhähne und manuell zu betätigende Kolbenpumpen.

Mit einem Handgezogenen Küferwagen, gingen die Küfer von Haus zu Haus und haben die anstehenden Kellerarbeiten als Dienstleistung erledigt. Mit dem Einzug von Stahlfässern und der Gründung von Genossenschaften ging die Jahrhundertalte Küferära zu Ende.

In den 60er Jahren wurde deshalb der Beruf in Wein- und Fassküfer getrennt. Heute sind in Baden nur noch Weinküfer in den Kellern tätig.

Die Aufgabe dieses Berufstandes ist es, mit bestem handwerklichem Können Trauben zu keltern, die Weine sehr schonend zu pflegen und diese in ihrer Natürlichkeit entwickeln zu lassen.

Dabei ist sehr interessant zu beobachten, dass in den letzten Jahren von vielen Weinküfern wieder alte Ausbauweisen eingeführt wurden. So zum Beispiel die Ganztraubenpressung, die Sedimentstrennung, die Spontangärung, die Holzfassreifung usw.

 

 

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