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G e s c h i c h t e
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Die ersten Hinweise zur
Besiedelung gehen auf das Jahr
805
zurück. Der Name Kirchhofen wird erstmals 1083 in einer Urkunde
des
Klosters St. Blasien
erwähnt. Danach erlebt Kirchhofen eine sehr wechselnde
kirchliche- und weltliche Geschichte.
- Die Marienkirche
war lange im Besitz des
Bischofs von Basel
und wurde bereits im Jahre 1139 erwähnt. Im Jahr
1409 wurde die Kirche als Bruchsteinbauwerk im
gotischen Stil
auf die heutigen Ausmaße erweitert.
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Nach
massivem Brandschaden
im 30 jährigen Krieg
wurde 1646 der Kirche wieder ein Dach aufgesetzt und 1740 mit dem
heute noch zu bewunderten
barock Stil
ausgeschmückt. Das sehr
festlich abgehaltene Patrozinium, ist
alljährlich am 15. August zu Maria Himmelfahrt.
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Ein weiteres imposantes
Bauwerk ist das Wasser-schloss, dessen berühmtester Bewohner der
kaiserliche Feldherr Lazarus von Schwendi (1522 – 1583) war. Im
Jahr 1633 verwüsteten schwedische Truppen das Schloss und ermordeten 300 Bürger – was als schwärzester Tag der
Kirchhofner Geschichte einging.
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Heute ist teilweise die
Grundschule im Herrenhüs untergebracht, das
Wasser ist verschwunden, jedoch noch immer drei von ehemals 4,
stattlichen
Wehrtürmen
zu bewundern.
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Sehr
wesentlich für den
Kirchhofner Weinbau
war die Zeit von 1738
– 1803
als die
Fürstäbte von St. Blasien
die Pfandherrschaft über Kirchofen besaßen.
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Nach der Säkularisation
begann der
private Weinbau
aufzublühen und die vom Kloster geprägte Kellerwirtschaft wurde
von Generation zu Generation weiter getragen.
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Erst nach der genossenschaftlichen
Erfassung im Jahr 1951, haben die vielen Trotten und Holzfässer in den stattlichen
Balken- und Gewölbekellern, ihre Funktion verloren.
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Das Wappen von Kirchhofen
zeigt links, die Heraldik der Freiburger
Adelsfamilie Blumeneck
– zwei Rosen auf einer dreigipfligen Hügelkette.
Bis
ins 14. Jahrhundert kann die Geschichte dieser sehr angesehenen Familie
in Kirchhofen zurückverfolgt werden.
So
tauchen in den Archiven
mehrmals Urkunden über An- und Verkäufe von Gehöften und
Anwesen auf.
In
wie weit sich die Blumecks für den Weinbau in Kirchhofen eingesetzt haben ist nicht nachzulesen.
Die
rechte Seite zeigt den Hirsch des Klosters St. Blasien. Von
1738 – 1805 stand
Kirchhofen
unter der Regie des
Fürstabtes von St. Blasien.
Diese Zeit
prägte das Dorf wesentlich und war auch für den
Weinbau sehr förderlich.

Kirchhofen
hat aber auch noch ein zweites Wappen
und zwar dies des Adelsgeschlechtes Schwendi mit blauen und
weißen Rauten, welches in unterschiedlichen Ausführungen in
alten Kirchhofner Urkunden zu sehen
ist. |